Newsletter-Marketing

Er hat noch nicht an Wichtigkeit verloren, auch wenn er bei den Rufen nach Social-Media-Kampagnen und Online-Marketing-Maßnahmen leicht übertönt wird. Ein richtig eingesetzter und inhaltlich hochwertiger Newsletter ist eine wunderbare Möglichkeit, um die Beziehung und den Kontakt zu Ihren Kunden und Geschäfts-Partnern am Leben zu halten.

Newsletter-Erstellung und Email-Marketing sind nicht so schwer, benötigen aber vor allem eine Zielfestlegung, einen Themenplan, einen strukturierten Aufbau und Zeit für sinnvolle Texte. Erwischen Sie den Lesenden zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Inhalt, dann sind Sie auf der Siegerstraße.

Wir unterstützen Sie gerne bei den ersten Schritten oder übernehmen die Newsletterpflege für Sie. Sprechen Sie uns einfach an!

Mit den folgenden Regeln wecken Sie Interesse für Ihre Neuigkeiten:

  1. Eine gute Betreffzeile öffnet Türen

Unterscheiden Sie sich von unzähligen spamartigen Newslettern! Bedenken Sie: Zeit ist kostbar und sie entscheidet auch beim Email-Eingang, ob Ihre Nachricht ungesehen gelöscht wird. Wecken Sie Interesse, bieten Sie Nutzen für die Empfänger, aber halten Sie anschließend inhaltlich auch, was Sie versprechen. Spamfilter nutzen auch die Betreffzeile für ihre Einstufung: „Sofortgewinn“, „Gratis“ oder „Eilige Nachricht“ sind nicht von Vorteil.

Prägnant und auf den Punkt muss die Betreffzeile sein, „tolle Neuigkeiten und Angebote“ gibt´s überall…

 

  1. Am Anfang steht das Ziel

Mit welchem Ziel wollen Sie einen Newsletter versenden? Diese Ziel-Definition entscheidet. Nachgewiesen ist auf jeden Fall, dass Inhalte mit Mehrwert am besten ankommen: für Ihre Kunden sind die neuesten Trends, Neuheiten in Ihrer Angebotspalette, Tipps und Tricks und auch so manches Gewinnspiel oder Rabattaktionen interessant. Für Geschäftspartner dürfen gerne neue Entwicklungen im Angebot, erfolgreiche Aufträge (unter Absprache mit dem jeweiligen Kunden) oder neue Trends auf dem Markt aufbereitet werden. Und was möchten Sie mit dem Newsletter überhaupt erreichen? Mehr Verkauf, Information, Kontaktpflege? Eine ruhige Stunde oder ein Team-Meeting, in dem diese Fragen geklärt werden, sind keine verlorene Zeit…

 

  1. Ein Newsletter ist kein Roman

Nicht wie in Abenteuerbüchern oder Krimis wird der Leser bis zum Schluss auf Spannung gehalten – so lange hält kein Newsletter-Empfänger beim Lesen durch. Platzieren Sie das Wichtigste zuerst: ein einleitender Teaser oder eine übersichtliche Auflistung der Newsletter-Inhalte zu Beginn hilft das Interesse zu wahren. Keine langen Schachtelsätze, leserorientierte Begriffe und Handlungsaufforderungen machen die Inhalte interessant.

Lange Texte unterbringen

Möchten Sie einmal ausführlichere Texte vermitteln, ist nach einer kurzen Zusammenfassung ein Link auf Ihre Website mit dem ungekürzten Text oder eine Downloadmöglichkeit eine geschickte Lösung. Auch hier gilt aber: eine klare Gliederung mit Zwischenüberschriften hilft dem Leser, durchzuhalten.

 

  1. Häufigkeit und Zeitpunkt

Was ist zu viel und was ist zu wenig? Das muss man selbst mit feinem Gespür festlegen. Ausschlaggebend ist auf jeden Fall, wie häufig man etwas Sinnvolles für den Empfänger zu sagen hat, also Qualität statt Quantität. Benachrichtigungen nur 2x im Jahr kann man jedoch nicht als regelmäßigen Newsletter verkaufen, tägliche Benachrichtigungen funktionieren wahrscheinlich nur bei der Apotheken-Rundschau…

Auch den Wochentag und die Versandzeit muss an Ihre Empfänger angepasst sein. Man kann sich den höchsten Zugriffszahlen der Website anpassen oder auch in verschiedenen Split-Tests herausfinden, wann die Empfänger sich am meisten Zeit  für Ihre Informationen nehmen.

 

  1. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Auf einen Blick erfasst… denken Sie dabei aber auch an aussagekräftige Alternativtexte, sollte bei den Empfängern die Bildunterdrückung aktiviert sein. Und nur rechtlich freigegebenes Bildmaterial verwenden: auch beim Newsletter gelten die allgemeinen Nutzungsrechte für Bilder.

 

  1. Unterstützung erlaubt: Newsletter-Tools

Es gibt bereits viele hilfreiche Programme, mit denen man einen Newsletter leicht erstellen, die Adressen verwalten, den Versand planen und die Eintragung in den Newsletter automatisieren kann. Auch kann beobachtet werden, welche Links am häufigsten angeklickt wurden, wie viele Newsletter überhaupt geöffnet und gelesen wurden, usw. Lernen Sie aus diesen Informationen und verbessern Sie Ihre weiteren Benachrichtigungen. Auch Lösungen für mobile Endgeräte sind mit diesen Tools leicht zu handhaben. Leider sind die Tools nicht kostenlos. Hier ist etwas Recherche gefragt oder die Beratung beim Fachmann sinnvoll.

 

  1. Klarer Absender

Nichts schlimmer als eine Nachricht von einem nicht-identifizierbaren Absender: der direkte Weg in den Spamfilter oder den Papierkorb. Geben Sie sich durch den Absender bereits klar zu erkennen, und am besten auch mit einem namentlich genannten Ansprechpartner, um einen persönlichen Kontakt herzustellen oder zu stärken. Auch das einfache Antworten auf Ihre Nachricht sollte möglich sein, kein noreplay@xxx.de.

 

  1. Rechtlich sicher verwendete Adressen

Auf der sicheren Seite ist man mit einer Double-Opt-in-Bestätigungsemail, also einer Email, in der der Empfänger nochmals durch Klick auf einen Link die Einwilligung zum Newsletter bestätigt. Diese Einwilligung erlischt, sollte nicht innerhalb eines Jahres eine erste Benachrichtigung erfolgen. Der Kunde sollte dabei nur seine Email-Adresse angeben müssen, alles weitere wie Vor- und Nachname müssen freiwillige Angaben für die Newsletter-Anmeldung bleiben. Vergessen Sie auch nicht eine einfache Abbestell-Möglichkeit (Opt-out) per Email.

Viele Newsletter-Tools bieten hierfür eine einfache Lösung an.

 

  1. Personalisierung 

Der Name ist ein Zauberwort: sprechen Sie den Adressaten persönlich an! Und nicht jeder Newsletter ist für jeden geeignet: es ist nicht verboten, verschiedene Inhalte an verschiedene Bezugsgruppen zu senden. Viele Elemente im Newsletter lassen sich mit den geeigneten Tools personalisieren.

 

  1. Impressum und Kontaktdaten

Auch für Newsletter gilt die Impressumspflicht, jedoch kann diese leicht durch einen Link auf das Impressum Ihrer Website gesetzt werden. Und vergessen Sie nicht die Chance, Ihre Kontaktdaten, Website-Adresse, Links zu sozialen Medien wie Facebook oder Instagram zu platzieren!